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Ueber Milben

Milben - Staubmilben - Hausstaubmilben

Was Sie darüber wissen sollten!

Staubmilben - natürliche Mitbewohner

Staubmilben sind natürliche Mitbewohner. Milben haben nichts mit Unsauberkeit zu tun.

Staubmilben - Allergie

Hausstaubmilben stellen für die meisten Menschen kein Problem dar. Jedoch Menschen, die auf Staubmilben allergisch reagieren mit einer Allergie oder Asthma schon. Staubmilben meiden den Kontakt zu Menschen und übertragen keine Krankheiten. Mit dem blossen Auge sind sie nicht zu sehen.

Staubmilben - Ernährung

Staubmilben leben im Hausstaub und ernähren sich von dessen Bestandteilen. Vor allem von den darin enthaltenen menschlichen und tierischen Hautschuppen. Der Mensch verliert pro Tag bis zu 1,5 g Hautschuppen.

Diese Menge reicht für die Staubmilben zur Ernährung und auch zur Überbrückung von Zeiträumen, in denen das Zimmer nicht betreten wird.

Staubmilben - Vermehrung

Die Vermehrung der Hausstaubmilbe ist Abhängig von der relativen Luftfeuchtigkeit und der Temperatur. Staubmilben fühlen sich besonders wohl bei einer Temperatur zwischen 20 - 30 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 65 - 80 %. Dieses gemässigte, feuchte Klima herrscht in Mitteleuropa in den Monaten Mai bis Oktober. Genau die Zeit, in der sich die Staubmilben vermehren und entwickeln.

Klimatische Bedingungen von einer Luftfeuchtigkeit von über 90% bzw. unter 33% schaden den Staubmilben. Im Hochgebirge (über 1200 Meter über dem Meeresspiegel) sind Hausstaubmilben kaum anzutreffen, weil dort eine niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht.

Staubmilben - Wo treffe ich diese an?

Staubmilben leben gerne in Matratzen, Polstermöbel, Kopfkissen, Teppichen, Steppdecken und in fast allen textilen Gegenständen. Staubmilben halten sich auch gerne in Schlafplätzen von Haustieren auf. In trockenen Häusern moderner Bauart ist das Risiko der Entstehung und Verbreitung von grösseren Milbensiedlungen nicht so hoch wie in älteren, meist feuchten Gebäuden.

Staubmilben - Allergie

Eine Staubmilben-Allergie wird kaum durch die Milben selber ausgelöst sondern hauptsächlich durch deren Exkremente (Kot). Diese Exkremente sind das ganze Jahr über vorhanden und belasten die betroffenen Personen. In den trockenen Perioden (meist während der Heizperiode) zerfallen diese Exkremente zu pulverförmigen Feinstaub. Dieser Feinstaub haftet stark an den Materialien, die ihn umgibt wie z.B. Faserstruktur an Teppichen. Durch Begehen der Teppiche oder das Sitzen in Polstermöbel, wird dieser Feinstaub dann immer wieder aufgewirbelt.

Eine ständige Belastung durch Hausstaubmilben-Allergene führt bei sensiblen Menschen zu chronischen und langwierigen Erkrankungen.

Allergische Anzeichen

Tränende Augen, Niesreiz, Schnupfen und asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot sind mögliche Anzeichen für eine allergische Reaktion. Erst durch die dauerhafte Vernichtung der Staubmilben löst das Problem der Exkremente. Vorhandene Exkremente können nur allmählich durch wiederholte Reinigungsmassnahmen entfernt werden.

Hausstaubmilben wirkungsvoll bemämpfen!

 
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